{"id":580,"date":"2014-06-20T23:01:43","date_gmt":"2014-06-20T21:01:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/?p=580"},"modified":"2014-06-20T23:50:14","modified_gmt":"2014-06-20T21:50:14","slug":"parque-nacional-das-emas","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/?p=580","title":{"rendered":"Parque Nacional das Emas"},"content":{"rendered":"<p><em>Paul Theroux<\/em> hat den sch\u00f6nen Satz gesagt: <em>\u201eTourists don\u2019t know where they\u2019ve been, travelers don\u2019t know where they\u2019re going.\u201d<\/em> Spontan beschlie\u00dfen wir mal wieder eine Kurs\u00e4nderung und machen einen Abstecher zu einem Biosph\u00e4renreservat weiter \u00f6stlich im Bundsstaat Goias, also in die entgegengesetzte Richtung. \u00dcberschl\u00e4gig rechnen wir abends einen Umweg von rund 400 km aus, das Garmin sagt uns am n\u00e4chsten Tag, da\u00df es locker \u00fcber 700 km sind, aber wir fahren trotzdem. Die Fahrt dorthin zieht sich \u2013 wieder einmal &#8211; entlang Mais- und Zuckerrohrfelder, die zunehmend gr\u00f6\u00dfer werden. Der <em>Parque Nacional das Emas<\/em>, benannt nach den gro\u00dfen flugunf\u00e4higen Emas (Nandus), ist einer der bedeutendsten Nationalparks in der brasilianischen Buschsteppe und weltweit ein Hot Spot in Bezug auf Biodiversit\u00e4t. Biologen und Wissenschaftler sind hier auf der Suche nach Pflanzen, die zuk\u00fcnftig f\u00fcr Medikamente und Kosmetika eingesetzt werden k\u00f6nnen. Wir sind gespannt, was uns erwartet.<\/p>\n<p>Aus der Ebene geht es bis \u00fcber 900 m auf ein immens gro\u00dfes, fast vollst\u00e4ndig ebenes Hochplateau hinauf. Oben angekommen, finden wir auf der einen Seite der Fernstra\u00dfe weiterhin gentechnisch perfektionierte Mais- und Zuckerrohrfelder, auf der anderen Seite den 132.000 ha gro\u00dfen Nationalpark, beide Gebiete nur getrennt durch die zweispurige BR 341. Wir erfahren, da\u00df der Zutritt zum Park nur mit Genehmigung der ICMBio und in Begleitung eines F\u00fchrers (gibt es sogar auch englischsprachig) m\u00f6glich ist, aber es ist kein Problem, beides f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag zu organisieren. Am n\u00e4chsten Morgen finden wir uns am n\u00f6rdlichen Eingang des Parks ein, wo au\u00dfer dem \u201ePortier\u201c niemand da ist. Dieser radelt mit seinem Fahrrad los und kommt kurze Zeit sp\u00e4ter zur\u00fcck, um uns mitzuteilen, da\u00df gleich jemand k\u00e4me. Zwanzig Minuten sp\u00e4ter kommt auch jemand, der schon recht offiziell ausschaut und uns mitteilt, da\u00df gleich der \u201eGuide\u201c k\u00e4me. Wiederum zwanzig Minuten sp\u00e4ter kommt dann auch jemand vorgefahren und stellt sich als unser Parkf\u00fchrer vor, allerdings der englischen Sprache dann doch nicht m\u00e4chtig ist. Er fragt, woher wir kommen\u2026 aus Deutschland \u2026 ich frage ihn, ob er vielleicht Italienisch versteht \u2026 nein \u2026. dann vielleicht Spanisch \u2026 nein \u2026 vielleicht eine andere Sprache\u2026 Franz\u00f6sisch \u2026 nein und nochmals nein. Okay, dann wurschteln wir uns halt so durch.<\/p>\n<p>Wir fahren auf Erdpisten in den Park, der Teil der Serra do Calapo ist, der Wasserscheide zwischen dem Amazonas-, Platino- und Pantanalbecken. Schon nach den ersten wenigen Kilometern haben wir den Eindruck, in ein post-apokalyptisches Szenario einzutauchen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-9-Doc.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-572\" src=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-9-Doc-300x225.jpg\" alt=\"PDE 9 Doc\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-9-Doc-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-9-Doc-600x450.jpg 600w, http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-9-Doc-624x468.jpg 624w, http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-9-Doc.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die eigenwillige Landschaft ist zu einem gro\u00dfen Teil mit bis zu drei Meter hohem Gras bedeckt, dazwischen pr\u00e4gen Abertausende von Termitenkegeln und knorrige, weit auseinander stehende und oftmals g\u00e4nzlich unbelaubte B\u00e4ume von wenigen Metern H\u00f6he das Bild. W\u00fcrde nicht ein leiser Windhauch durch die Spitzen des Grases streichen, man w\u00fcrde denken, die Landschaft sei \u201egefriergetrocknet\u201c oder durch einen Atomschlag erstarrt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-1-Doc.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-567\" src=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-1-Doc-300x225.jpg\" alt=\"PDE 1 Doc\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-1-Doc-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-1-Doc-600x450.jpg 600w, http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-1-Doc-624x468.jpg 624w, http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-1-Doc.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen keine Bewegung und fast keinen Laut wahrnehmen, au\u00dfer dem Pfeifen einiger versteckter V\u00f6gel. Kaum zu glauben, da\u00df diese Landschaft Heimat vieler seltener Tiere und Pflanzen ist: M\u00e4hnenw\u00f6lfe, Ameisenb\u00e4ren, Tapire, Pecaris, Lanzenotter, Hirsche, G\u00fcrteltiere. Allein 90 verschiedene S\u00e4ugetierarten sind hier zuhause, insgesamt \u00fcber 3.000 Species. Wir fahren langsam die 45 Kilometer von Nord nach S\u00fcd durch den Park bis zum entgegengesetzten Eingang und dann nach kurzer Pause wieder zur\u00fcck. Au\u00dfer Hirschen, Nandus und ein paar anderen V\u00f6geln bekommen wir keine Tiere zu sehen, aber wir sind auch viel zu sp\u00e4t dran. Die beste Zeit ist fr\u00fchmorgens von 5 bis 7 Uhr; in der Hitze der Mittagszeit d\u00f6sen die Tiere alle im Schatten, perfekt getarnt durch das hohe Gras. Trotzdem, die spr\u00f6de Eigenwilligkeit der Landschaft ist beeindruckend. Schaut man genauer hin und nimmt einen Quadratmeter Boden \u201eunter die Lupe\u201c, dann entdeckt man selbst als Laie die Vielfalt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-12-Doc.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-575\" src=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-12-Doc-300x225.jpg\" alt=\"PDE 12 Doc\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-12-Doc-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-12-Doc-600x450.jpg 600w, http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-12-Doc-624x468.jpg 624w, http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-12-Doc.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unz\u00e4hlige Pflanzen und Pfl\u00e4nzchen dr\u00e4ngen sich auf kleinem Raum, manchmal auf den ersten Blick leblose \u00c4ste oder einzelne Bl\u00e4tter, die aus dem Boden wachsen, manchmal nur trockenes Gestr\u00fcpp, welches beim n\u00e4chsten Regen erneut zu Leben erwacht. Zur Trockenzeit f\u00e4llt hier ein halbes Jahr lang kein Tropfen Wasser und so verf\u00fcgen viel Pflanzen \u00fcber ausgekl\u00fcgelte F\u00e4higkeiten, sich am Leben zu erhalten.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-580 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/?attachment_id=579'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-16-Doc-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/?attachment_id=577'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-14-Doc-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/?attachment_id=576'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-13-Doc-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/?attachment_id=574'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-11-Doc-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/?attachment_id=573'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-10-Doc-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/?attachment_id=571'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-8-Doc-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/?attachment_id=570'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-4-Doc-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/?attachment_id=569'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-3-Doc-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/?attachment_id=568'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/PDE-2-Doc-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Ich denke an die Mais- und Zuckerrohrfelder auf der anderen Stra\u00dfenseite. Vor gar nicht einmal allzu langer Zeit hat das gesamte Hochplateau noch so ausgesehen und kurz vor knapp hat zum Gl\u00fcck jemand die unsch\u00e4tzbaren Ressourcen erkannt, die Rei\u00dfleine gezogen und der v\u00f6lligen Vernichtung dieser einzigartigen Fauna und Flora Einhalt geboten.<\/p>\n<p>Kurz vor Sonnenuntergang sind wir zur\u00fcck am Nordtor. Unser \u201eGuide\u201c hat freiwillig w\u00e4hrend der gesamten Zeit so gut wie keine Informationen gegeben; wenn wir etwas wissen wollten , dann mussten wir dies m\u00fchselig erfragen und die Antworten waren dann einsilbig und alles andere als zufriedenstellend. Nachdem wir abschlie\u00dfend den Parkeintritt \u2013 den wir ganz offiziell quittiert bekommen \u2013 und die Geb\u00fchr f\u00fcr den Guide \u2013 die wir nicht quittiert bekommen \u2013 gezahlt haben, kann der Mensch pl\u00f6tzlich sprechen, und zwar recht verst\u00e4ndlich auf Deutsch! Er erz\u00e4hlt uns br\u00fchwarm, da\u00df seine Gro\u00dfeltern aus Deutschland stammen und nach Brasilien ausgewandert sind. Ich bekomme Schnappatmung, zwinge mich dann aber dazu, diesen Vorfall mit buddhistischer Gelassenheit \u00fcber mich hinwegrauschen zu lassen, weil ich uns den ansonsten sch\u00f6nen Tag nicht versauen m\u00f6chte. Auf solche Idioten trifft man leider ab und zu, aber zum Gl\u00fcck ausgesprochen selten.<\/p>\n<p>Wieder zur\u00fcck auf der Stra\u00dfe, die Nationalpark von Agrarland trennt, fahren wir am sp\u00e4ten Nachmittag Richtung Nordwesten weiter und entdecken zu unserem Entsetzen zwischen den Feldern immens gro\u00dfe Gruben mit M\u00fcll, prim\u00e4r Plastik. Nach dem Motto \u201eAus den Augen aus dem Sinn\u201c schieben gro\u00dfe Bagger einfach einen Meter rote Erde dar\u00fcber und das war es. Wir sind etwas fassungslos. Naturschutz auf der einen Seite, und dann dieses\u2026wie passt das zusammen?<\/p>\n<p>In Alto Taquari finden wir abends an einer Tankstelle wieder einen Schlafplatz und quetschen uns zwischen die gro\u00dfen 80-Tonner-Trucks. 7-, 8- und 9-Achser, die Doppeltanks beladen mit jeweils 60.000 Litern Treibstoff. Um uns herum stehen davon 10 bis 12, irgendwie kein gutes Gef\u00fchl und den Gedanken \u201eWas ist eigentlich wenn\u2026\u201c schieben wir schnell beiseite.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paul Theroux hat den sch\u00f6nen Satz gesagt: \u201eTourists don\u2019t know where they\u2019ve been, travelers don\u2019t know where they\u2019re going.\u201d Spontan beschlie\u00dfen wir mal wieder eine Kurs\u00e4nderung und machen einen Abstecher zu einem Biosph\u00e4renreservat weiter \u00f6stlich im Bundsstaat Goias, also in die entgegengesetzte Richtung. \u00dcberschl\u00e4gig rechnen wir abends einen Umweg von rund 400 km aus, das [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/580"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=580"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/580\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":581,"href":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/580\/revisions\/581"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}