{"id":2192,"date":"2014-11-15T03:53:37","date_gmt":"2014-11-15T01:53:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/?p=2192"},"modified":"2014-11-15T03:53:37","modified_gmt":"2014-11-15T01:53:37","slug":"shoot-for-the-moon","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/?p=2192","title":{"rendered":"Shoot for the moon&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><em>\u2026 even if you miss, you land among the stars.<\/em><\/p>\n<p>Wir sind inmitten der Sterne gelandet, zumindest f\u00fcr einen winzig kleinen Moment, gemessen an den Dimensionen unseres Universums. Im dritten Anlauf hat sich endlich unser Wunsch erf\u00fcllt und wir haben Tickets f\u00fcr eine n\u00e4chtliche Besichtigung des <em>Observatoriums Cruz del Sur<\/em> erstanden, welches zum Planetarium der Universit\u00e4t von Chile geh\u00f6rt und 2007 eingeweiht wurde.<\/p>\n<p>Es ist ein touristisches Observatorium drei Kilometer au\u00dferhalb von<em> Combarbal\u00e1<\/em> auf der Kuppe des <em>Cerro Peralito<\/em> und das einzige, wo Besucher mit vier 14- und 16-Zoll-Teleskopen selbst die Planeten und Sterne beobachten k\u00f6nnen. Alle anderen Observatorien erm\u00f6glichen nur einen Second-Hand-Blick per Computer-Bildschirm. Hinzu kommt, da\u00df auch der Vollmond bei der hier angewandten Technik nicht st\u00f6rt. Ein Filter wird \u00fcber das Teleskop gelegt und wir sehen den Mond zum Greifen nah, in aller Klarheit seine R\u00e4nder, den Verlauf des Kopernikuskrater.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/P1170257.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2191\" src=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/P1170257-300x225.jpg\" alt=\"P1170257\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/P1170257-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/P1170257-600x450.jpg 600w, http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/P1170257-624x468.jpg 624w, http:\/\/www.mondomare.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/P1170257.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em>Sirius<\/em> ist in der heutigen Nacht der hellste Stern am Firmament und um diese Jahreszeit k\u00f6nnen wir von den Planeten den <em>Mars<\/em> am Himmel der S\u00fcdhalbkugel erkennen. Wir d\u00fcrfen einen Blick zur\u00fcck in der Zeit werfen, ein paar Milliarden Jahre, Richtung Urknall. Wir sehen unter anderem einen gro\u00dfen Sternenhaufen, der ausschaut wie leuchtende Diamanten auf einem samtschwarzen Tuch. Dann schauen wir uns den <em>Orion-Nebel<\/em> und anschlie\u00dfend den <em>Tarantula-Nebel<\/em> an, eines der gr\u00f6\u00dften bekannten Gebiete, wo fortw\u00e4hrend Sterne \u201egeboren\u201c werden. Er liegt 179.000 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt; der wissenschaftliche Mitarbeiter erkl\u00e4rt uns, da\u00df der <em>Tarantula-Nebel<\/em> ein Viertel des sichtbaren Himmels einn\u00e4hme, w\u00fcrde man ihn auf die geringere Entfernung des <em>Orion-Nebels<\/em> zur Erde heranholen, der von unserem Sonnensystem &#8222;nur&#8220; 1.350 Lichtjahre entfernt ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026 even if you miss, you land among the stars. 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